
Hautverjüngung mit Photodynamischer Therapie (PDT)
Effektive Lichttherapie für sonnengeschädigte Haut mit hervorragenden kosmetischen Ergebnissen
Behandlungsserie
1 Behandlung
Rötung / Schuppung
ca. 10 Tage
Lichtempfindlichkeit
In den nächsten Wochen strikter Sonnenschutz
Sichtbares Ergebnis
Aufbau über 4–12 Wochen
Auffrischung
1 x jährlich empfohlen
Was ist PDT zur Hautverjüngung?
Die photodynamische Therapie (PDT) ist ursprünglich ein Verfahren zur Behandlung von aktinischen Keratosen und oberflächlichem Hautkrebs. In der ästhetischen Dermatologie nutzen wir einen bemerkenswerten Nebeneffekt dieser Methode: Die gezielte Aktivierung lichtempfindlicher Substanzen in der Haut regt nicht nur die Abheilung geschädigter Zellen an, sondern setzt auch einen nachhaltigen Erneuerungsprozess der gesamten Haut in Gang – die sogenannte Photorejuvenation.
KURZ ERKLÄRT: PDT zur Hautverjüngung kombiniert einen Photosensibilisator (meist Aminolävulinsäure, ALA) mit einer definierten Lichtquelle. Die dabei entstehende photochemische Reaktion baut lichtgeschädigtes Gewebe gezielt ab und regt die Neubildung von Kollagen in der Lederhaut an. Sichtbare Ergebnisse: feinere Poren, weniger Pigmentflecken, ein gleichmäßigerer Teint und eine glattere Hautoberfläche.
Hinweis: Die PDT ist in der Fachwelt ein etabliertes Verfahren und zugelassen bei der Behandlung von aktinischen Keratosen und oberflächlichen Basalzellkarzinomen.

Wirkmechanismus: Was im Gewebe passiert
Die PDT beruht auf dem Zusammenspiel von drei Komponenten: einem Photosensibilisator, einer Lichtquelle passender Wellenlänge und Sauerstoff im Gewebe.
Anreicherung des Photosensibilisators
Ein Gel mit 5-Aminolävulinsäure (ALA) bzw. deren Methylester wird auf die vorbereitete Haut aufgetragen. Geschädigte und besonders stoffwechselaktive Zellen – etwa lichtgeschädigte Keratinozyten – nehmen die Substanz bevorzugt auf und wandeln sie in das photoaktive Molekül Protoporphyrin IX um.
Lichtaktivierung
Nach einer Einwirkzeit wird die Haut mit Rotlicht-LEDs, einer Blitzlampe (IPL) oder Tageslicht definierter Wellenlänge belichtet. Das im Gewebe angereicherte Protoporphyrin IX wird dadurch energetisch angeregt.
Bildung reaktiver Sauerstoffspezies
Die Anregung überträgt Energie auf umgebenden Sauerstoff, wodurch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) entstehen. Diese lösen in den angereicherten Zellen einen kontrollierten Zelltod aus, ohne das umliegende gesunde Gewebe relevant zu schädigen.
Geweberegeneration & Kollagenneubildung
Der entstehende Reizzustand aktiviert Reparaturmechanismen: Die epidermale Architektur normalisiert sich, elastotisch geschädigtes Material in der Dermis wird abgebaut und Fibroblasten produzieren vermehrt Kollagen Typ I. Erweiterte Gefäße werden durch das neu gebildete Bindegewebe komprimiert, sichtbare Rötungen und Teleangiektasien nehmen ab.

Beratungstermin vereinbaren
Lassen Sie sich persönlich von Dr. Susan Khouw beraten.
Termin vereinbarenFür welche Hautveränderungen eignet sich PDT?
Die photodynamische Hautverjüngung richtet sich vor allem an Menschen mit sichtbaren Zeichen chronischer Lichtschädigung.
Lichtalterung & Falten
Feine Linien, raue Hautoberfläche und nachlassende Spannkraft durch UV-bedingten Kollagenabbau (Photoaging).
Pigmentflecken
Lentigines, ungleichmäßiger Teint und Sonnenflecken an Gesicht, Dekolleté und Handrücken.
Gefäße & Rötungen
Erweiterte Gefäße (Teleangiektasien) und diffuse Gesichtsröte, etwa bei Rosacea-Neigung.
Großporige, unreine Haut
Vergröberte Porenstruktur und entzündungsneigende, zu Akne tendierende Haut.
Aktinische Keratosen
Frühe, oberflächliche Lichtschäden als Vorstufen von Hautkrebs – hier ist PDT zugelassene Standardtherapie.
Strukturverbesserung
Allgemeine Verfeinerung der Hauttextur und Aufhellung eines fahlen, müden Teints.
Hinweis: Die zur ästhetischen Hautverjüngung verwendeten Photosensibilisatoren sind für diese Indikation in Deutschland nicht offiziell zugelassen und werden off-label eingesetzt – ein etabliertes und in der Fachwelt gut dokumentiertes Vorgehen. Über Nutzen, Alternativen und mögliche Risiken klären wir Sie im persönlichen Gespräch ausführlich auf.

Warum PDT bei Khouw Dermatologie?
Dr. med. Susan Khouw ist Fachärztin für Dermatologie mit Schwerpunkt Laser- und ästhetische Medizin. In ihrer Praxis am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg kombiniert sie PDT bei Bedarf mit weiteren Verfahren aus einem breiten Gerätespektrum – etwa fraktioniertem CO₂-Laser oder Tixel – um Behandlungsergebnisse individuell zu vertiefen.
Jede Therapie beginnt mit einer fundierten dermatologischen Diagnostik: Wir unterscheiden präzise zwischen rein ästhetischen Anliegen und behandlungsbedürftigen Hautveränderungen wie aktinischen Keratosen – und stimmen Lichtdosis, Einwirkzeit und Nachsorge exakt auf Ihren Hauttyp ab.
Der Behandlungsablauf
Ablauf einer Behandlung in unserer Praxis
Hautanalyse & Aufklärung
Beurteilung des Lichtschadens, Fotodokumentation und individuelle Therapieplanung.
Vorbereitung
Reinigung und leichte Laserbehandlung zur besseren Aufnahme des Photosensibilisators.
Auftragen des Gels & Einwirkzeit
Gleichmäßiger Auftrag auf die zu behandelnden Areale mit 1 Stunde Einwirkzeit.
Belichtung & Nachsorge
Aktivierung mit Rotlicht-LED, konsequenter Lichtschutz und beruhigende Pflege in der Heilungsphase.
Unsere Praxis
Besuchen Sie uns
Erleben Sie eine Atmosphäre der Ruhe und des Wohlbefindens in unseren modernen Praxisräumen.





Termin vereinbaren
Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch und lassen Sie sich von Dr. Susan Khouw individuell beraten. Wir freuen uns auf Sie.
Wir berechnen unsere Leistungen nach der offiziellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sowie 19 % Mehrwertsteuer.
Häufige Fragen zur PDT-Hautverjüngung
Weitere Behandlungen
Hautstraffung durch Tixel®
Thermo-Mechanische Technologie für Hautstraffung mit minimaler Ausfallzeit.
Mehr erfahrenCO2 Laser Behandlung
Fraktionierte Lasertechnologie zur Hautverjüngung und Kollagenstimulation.
Mehr erfahren