
Liquid Lifting mit Polymilchsäure, Sculptra® & Juläine®
Sculptra® erneuert die Hautstruktur und schafft die Grundlage für ein jüngeres Aussehen mit verbesserter Hautqualität
Behandlungsdauer
30 min
Gesellschaftsfähig
Sofort
Wirkeintritt
nach 6 Monaten
Wirkdauer
2 Jahre
Kosten
nach GOÄ
Was ist Liquid Lifting mit Polymilchsäure?
Sculptra® und Juläine® sind injizierbare Biostimulatoren auf Basis von Poly-L-Milchsäure (PLLA), einem seit Jahrzehnten medizinisch erprobten, vollständig abbaubaren Material. Anders als klassische Hyaluronsäure-Filler füllen sie keine Falte direkt auf. Stattdessen setzen sie im Gewebe einen kontrollierten biologischen Reiz: die Biostimulation.
Das Ergebnis ist ein Liquid Lifting, das von innen heraus entsteht – durch körpereigenes, neu gebildetes Kollagen. In unserer Praxis am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg setzen wir Sculptra® & Juläine® gezielt zur natürlichen Gesichtsstraffung ohne Operation ein.

Der Wirkmechanismus
Biostimulation statt Auffüllen
Polymilchsäure wirkt über einen Mechanismus, der sich grundlegend von herkömmlichen Fillern unterscheidet. Nach der Injektion werden die Mikropartikel der Polymilchsäure vom Körper als feiner, physiologischer Reiz wahrgenommen. Dieser Reiz aktiviert Fibroblasten – die Zellen, die in unserer Haut für die Produktion von Kollagen verantwortlich sind.
Der biologische Ablauf in drei Phasen
Mikropartikel setzen einen Reiz
Der Körper aktiviert Abwehrmechanismen
Fibroblasten werden aktiviert
Kollagen-produzierende Zellen reagieren
Kollagen Typ I wird neu gebildet
Über Wochen entsteht körpereigenes Kollagen
Im Unterschied zu punktuellen Unterspritzungen wird beim Sculptra® & Juläine® Liquid Lifting der zu liftende Bereich großflächig behandelt. Diese flächige Anwendung sorgt dafür, dass die Kollagenneubildung gleichmäßig im gesamten Areal angeregt wird – nicht nur an einzelnen Stellen. Das Resultat ist eine homogene Straffung des Gewebes, bedingt durch Kollagenneogenese und eine festere, besser Hautstruktur, die sich wie eine natürliche Verdichtung der Haut von innen anfühlt.
Klinisch belegt und FDA-zertifiziert
Zulassung & Sicherheit
Poly-L-Milchsäure ist kein neuer oder experimenteller Wirkstoff. Sculptra ist von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassen und wird seit vielen Jahren in der ästhetischen Medizin eingesetzt. Diese Zertifizierung bestätigt sowohl die Sicherheit als auch die Verträglichkeit des Materials.
Wissenschaftliche Nachweise
Der Wirkmechanismus der Kollagenneubildung ist klinisch-wissenschaftlich untersucht: In Studien wurde mittels histologischer Gewebeproben nachgewiesen, dass die Injektion von Poly-L-Milchsäure zu einer messbaren Zunahme von Kollagen Typ I im behandelten Gewebe führt. Diese wissenschaftliche Absicherung unterscheidet Sculptra® & Juläine® von rein kosmetisch wirkenden Methoden.

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Natürliches Ergebnis statt Overfilling
Ein zentrales Behandlungsziel beim Liquid Lifting ist die Vermeidung eines überbehandelten, "aufgespritzten" Looks. Da kein Fremdvolumen eingebracht wird, sondern die Straffung über die körpereigene Kollagenproduktion entsteht, bleibt die Mimik natürlich und die Gesichtszüge erkennbar.
Diese Vorgehensweise unterscheidet das Sculptra® & Juläine® Liquid Lifting bewusst von Behandlungskonzepten, die auf maximales Sofortvolumen setzen, und macht es zur bevorzugten Methode für Patientinnen und Patienten, die ein dezentes, natürlich wirkendes Lifting-Ergebnis wünschen.
Wann ist das Ergebnis sichtbar?
Das sichtbare Ergebnis des Liquid Liftings entwickelt sich nicht unmittelbar nach der Behandlung, sondern parallel zur körpereigenen Kollagenproduktion. Die deutlichste, finale Straffung zeigt sich in der Regel 6 bis 9 Monate nach der letzten Behandlung.
Behandlung 1
Erster Biostimulations-Reiz
Behandlung 3 (Woche 8)
Abschluss der Serie
Endergebnis (Monat 6–9)
Sichtbare finale Straffung
Diese verzögerte, aber kontinuierliche Entwicklung ist typisch für Biostimulatoren und unterscheidet Sculptra® & Juläine® deutlich von Hyaluronsäure-Fillern, deren Effekt sofort sichtbar, aber auch zeitlich begrenzt ist. Das mit Polymilchsäure aufgebaute Kollagen bleibt hingegen langfristig im Gewebe erhalten.
Der Behandlungsablauf
Da die Kollagenneubildung ein biologischer Prozess ist, der Zeit benötigt, wird die Wirkung von Polymilchsäure nicht in einer einzigen Sitzung erzielt. Empfohlen werden 3 Behandlungen im Abstand von jeweils 4 Wochen. Jede Sitzung setzt einen neuen Biostimulations-Reiz und baut auf der Kollagenneubildung der vorherigen Behandlung auf.
1. Behandlung
Großflächige Injektion im Zielareal, erster Biostimulations-Reiz
2. Behandlung (Woche 4)
Auffrischung des Reizes, fortlaufende Kollagenneubildung
3. Behandlung (Woche 8)
Abschluss der Serie, Grundlage für das finale Ergebnis
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